Die Wurkkos DL40 ist bei mir die zweite Lampe – und zwar in zwei Rollen, die man selten in einem Gerät zusammenbekommt: Backuplampe im heimischen See und die Lampe, die wegen ihres geringen Gewichts mit in den Urlaub fliegt.
Diese Lampe habe ich selbst im Einsatz, seit drei Jahren. Was unter „Aus meiner Praxis“ steht, habe ich erlebt; die technischen Daten darüber sind Herstellerangaben und von mir nicht nachgemessen.
Letzte Aktualisierung am 4.09.2026 / *=Affiliate Links/Werbung
Technische Daten (Herstellerangaben)
| Lichtstrom | bis 5.000 Lumen |
| LED | 4 × LH351D, CRI 90 |
| Lichtfarbe | 5.000 K, neutralweiß |
| Laufzeit | ca. 3,4 h auf High, 9 h auf Medium, 28 h auf Low |
| Leuchtstufen | vier: High, Medium, Low, Turbo |
| Bedienung | seitlicher Magnetschalter, gegen unbeabsichtigtes Einschalten geschützt |
| Dichtigkeit | IPX8, bis 150 Meter |
| Gehäuse | eloxiertes Aluminium AL-6061-T6 |
Eine Angabe daraus verdient einen eigenen Satz: CRI 90. Der Farbwiedergabeindex sagt, wie natürlich Farben unter dem Licht aussehen. Unter Wasser, wo ohnehin Rot fehlt, macht das einen sichtbaren Unterschied – ein Fisch sieht unter einer Lampe mit hohem CRI aus wie ein Fisch und nicht wie ein blau angeleuchteter Umriss.
Aus meiner Praxis: drei Jahre DL40
Das Gewicht ist der Grund, warum sie mitfliegt
Ich nehme die DL40 gern in den Urlaub mit, weil sie viel leichter ist als meine Hauptlampe. Wer schon einmal mit Tauchgepäck an einem Check-in-Schalter stand, weiß, dass jedes Kilo zählt – und eine Lampe, die man am Ende doch nicht einpackt, weil sie zu schwer ist, nützt niemandem.
Im See ist sie das Backup
Zu Hause im See fährt sie in der Rolle mit, für die sie bei mir eigentlich da ist: als Backuplampe. Die Hauptarbeit macht dort die DL70; die DL40 liegt griffbereit für den Fall, dass die ausfällt.
Genau so gehört es sich auch: Zu jedem Nachttauchgang und zu allem, was man nicht direkt nach oben verlassen kann, gehören zwei unabhängige Lichtquellen. Nicht eine gute – zwei.
Der Drehschalter, auch mit dicken Handschuhen
Die DL40 wird durch Drehen ein- und ausgeschaltet, und das geht mit dicken Handschuhen sehr gut. Man muss nichts treffen, man muss nur greifen. Für eine Backuplampe ist das die entscheidende Eigenschaft – wenn man sie braucht, hat man meist keine Ruhe für Tastfolgen.
Nach drei Jahren: nichts kaputt
Wie bei meiner DL70: keine Korrosion, keine undichten Stellen, keine Probleme an der Ladebuchse. Beide Lampen sind seit drei Jahren im Einsatz, im warmen Salzwasser genauso wie im kalten Süßwasser.
Für wen die Lampe passt
Gut geeignet als Backuplampe, als Reiselampe für alle, die auf Gepäckgewicht achten, und als erste eigene Lampe für Taucher, die noch nicht wissen, in welche Richtung es bei ihnen gehen wird. Der hohe CRI-Wert ist zusätzlich ein Argument, wenn man am Riff Farben sehen will.
Weniger geeignet, wenn man eine Lampe für dauerhaft trübes Wasser sucht – dafür ist ein enger Spot die richtige Bauart, wie ich im Beitrag zur OrcaTorch D530 beschreibe. Worauf es im heimischen Baggersee sonst noch ankommt – Akku bei vier Grad, Bedienung mit Trockentauchhandschuhen, zwei Lampen statt einer –, steht in Tauchlampe für Baggersee und Kaltwasser.
Was ich nicht sagen kann
- Ob die Laufzeitangaben stimmen. Ich habe sie nicht nachgemessen – als Backuplampe brennt sie bei mir im Regelfall gar nicht.
- Wie hell 5.000 Lumen wirklich sind. Nicht gemessen; die Herstellerangabe steht oben, mehr weiß ich nicht.
- Wie sie sich als alleinige Hauptlampe schlägt. In dieser Rolle habe ich sie nie benutzt.
DL40 oder DL70 – welche wofür?
Bei mir teilen sich die beiden die Arbeit so auf:
| DL40 | DL70 | |
| Rolle im See | Backup | Hauptlampe |
| Im Urlaub | kommt wegen des Gewichts mit | ist immer dabei |
| Bedienung | Drehen | magnetischer Seitenschalter |
| Mit dicken Handschuhen | sehr gut | problemlos |
Wer nur eine der beiden kaufen will und überwiegend im klaren Wasser taucht, nimmt die DL70. Wer eine Zweitlampe sucht oder auf das Gepäckgewicht achtet, die DL40. Einen Überblick über die Marke gibt der Beitrag zu den Wurkkos Tauchlampen.
Letzte Aktualisierung am 4.09.2026 / *=Affiliate Links/Werbung
Häufige Fragen
Taugt die DL40 als einzige Lampe?
Für einen normalen Tagestauchgang ja. Sobald es nachts oder unter einen Überhang geht, gehört eine zweite Lampe dazu – das ist keine Frage des Modells, sondern der Planung.
Was heißt CRI 90 in der Praxis?
Dass Farben unter dieser Lampe natürlicher wirken als unter einer Lampe mit niedrigerem Wert. Für den Blick mit eigenen Augen ist das angenehm; für Foto und Video braucht man ohnehin eine Lampe mit breitem, gleichmäßigem Kegel.
Wie viele Lumen brauche ich überhaupt?
Weniger, als die Verpackungen suggerieren – und die Zahl allein sagt fast nichts. Warum das so ist, steht in Tauchlampe: Wie viel Lumen brauche ich?